Findus
- Rasse
- Dexter
- Geschlecht
- Keine Angabe
- Alter
- 26 Jahre
- Farbe
- grün
Dexter sind widerstandsfähig und besitzen ein gutmütiges Temperament. Sie eignen sich hervorragend zur Landschaftspflege, sind genügsam und können das ganze Jahr über draußen auf der Weide gehalten werden. Die Farben variieren zwischen Schwarz, Rot und Dun (Hellbraun), und es gibt sowohl gehörnte als auch genetisch hornlose Tiere. In Deutschland lässt der Rassestandard eine Kreuzbeinhöhe von 102–117 cm bei Bullen und 97–109 cm bei Kühen zu. Ausgewachsene männliche Tiere bringen ein Gewicht von rund 530 kg auf die Waage, Kühe erreichen etwa 380 kg.
Rinder besitzen die wunderbare Eigenschaft, den Gerüstbaustoff von Pflanzen – die Zellulose – verdauen und die darin enthaltene Energie optimal nutzen zu können. Unsere Tiere werden ausschließlich mit strukturiertem Halmfutter wie Heu, Silage und Stroh gefüttert. Sobald es das Wetter im Frühjahr erlaubt (etwa ab Ende April oder Anfang Mai), decken die Rinder ihren Futterbedarf dann ganz natürlich beim Grasen auf der Weide.
Das Dexter-Rind ist ein ausgesprochen robustes Tier, bei dem nie einseitig auf maximale Milch- oder Fleischmenge gezüchtet wurde. Daher haben Dexter kaum Probleme mit den Klauen und fast nie Geburtsschwierigkeiten. Sie können ein Lebensalter von 15 bis 20 Jahren erreichen und dabei jedes Jahr ein Kalb zur Welt bringen. Die Zuchtreife erreichen junge Färsen mit etwa 15 bis 18 Monaten, was im Vergleich zu anderen Rindern recht früh ist. Die Trächtigkeitsdauer liegt bei ca. 9 Monaten. Weltweit wurde bei Dextern bisher kein einziger BSE-Fall (Rinderwahn) registriert – ein großer Verdienst ihrer einfachen, natürlichen Haltung und Fütterung.
Kuh und Kalb werden bei uns nicht kurz nach der Geburt getrennt, wie es in der konventionellen Milchkuhhaltung üblich ist. Jede Mutter säugt ihr Kalb 6 bis 10 Monate lang, oft sogar bis kurz vor der Geburt des nächsten Nachwuchses. Die reichliche Muttermilch schützt das Kalb in seiner sensiblen Entwicklungsphase hervorragend vor Infektionskrankheiten, da sich sein eigenes Immunsystem erst aufbauen muss. Dieses natürliche Aufwachsen im geschützten Familien- und Herdenverband garantiert eine optimale Entwicklung. Unsere Dexter-Rinder halten wir zur Grünlandpflege, Zucht und zur Erzeugung hochwertigen Fleisches. Das Fleisch zeichnet sich durch eine exzellente Qualität aus: Es ist zart, saftig, fein marmoriert, kurzfaserig und schmeckt einfach hervorragend. Da unsere Tiere ganz ohne Kraftfutter oder Milchaustauscher aufwachsen, entsteht ein echtes Naturprodukt. Mit 15 bis 18 Monaten werden die Tiere geschlachtet und erreichen dann ein Schlachtgewicht von ca. 120 kg.
Dexter-Rinder stammen ursprünglich aus dem bergigen Südwesten Irlands. Züchterischer Fortschritt, Intensivhaltung und Kraftfutter machten in den letzten Jahrzehnten aus vielen Rassen moderne Leistungsrinder. Diesem Trend zu immer mehr Größe und Masse fielen die kleinen Dexter fast zum Opfer – sie wurden verdrängt und waren um 1965 sogar vom Aussterben bedroht. Dank der Haltung im Nebenerwerb und als bewusste Alternative zur intensiven Fleischproduktion gewinnen die Dexter heute wieder zunehmend an Bedeutung und erfreuen sich als aufsteigende Rasse großer Beliebtheit.
Typisch für Simmentaler ist ihre rot-weiße bis gelb-weiße Fellzeichnung. Sie sind großrahmig, kräftig gebaut und besitzen ein ruhiges, gutmütiges Wesen. Kühe erreichen ein Gewicht von etwa 600 bis 800 kg, während Bullen bis 1.300 kg wiegen können. Ihre Stärke und Größe machen sie zu einer imposanten und gleichzeitig sehr umgänglichen Rasse.
Simmentaler Rinder werden überwiegend mit Gras, Heu und naturbelassenem Futter versorgt. Während der Weidesaison decken sie ihren Bedarf hauptsächlich durch frisches Grün von der Weide. Diese ausgewogene und naturverbundene Fütterung trägt maßgeblich zu der hervorragenden Fleischqualität bei, wobei das Fleisch fein marmoriert, wunderbar saftig und aromatisch ist.
Simmentaler Rinder gelten als ausgesprochen widerstandsfähig und langlebig. Sie zeichnen sich durch eine gute Fruchtbarkeit, problemlose Abkalbungen und eine hohe Vitalität aus. Dank ihrer stabilen Konstitution sind sie hervorragend für extensive Haltungsformen geeignet. Die Tiere erreichen ein hohes Alter und liefern über viele Jahre hinweg zuverlässig gesunde Kälber.
In der Mutterkuhhaltung wachsen die Kälber behütet bei ihren Müttern auf und werden über mehrere Monate hinweg gesäugt. Diese natürliche Aufzucht stärkt das Immunsystem von Beginn an und sorgt für eine gesunde Entwicklung. Simmentaler eignen sich perfekt für diese Form der Haltung, da sie ausgeprägte mütterliche Eigenschaften besitzen.
Die Simmentaler Rinder, auch Fleckvieh genannt, stammen ursprünglich aus dem Simmental im Berner Oberland in der Schweiz und zählen zu den ältesten sowie weltweit verbreitetsten Rinderrassen. Früher wurden sie vor allem als klassisches Dreinutzungsrind für Milch, Fleisch und Arbeit geschätzt, während sie sich heute als leistungsstarke Fleisch- und Zweinutzungsrasse etabliert haben. Dank ihrer großen Anpassungsfähigkeit und Robustheit sind sie in vielen Ländern zu Hause und gerade in der nachhaltigen Haltung sehr beliebt.
Angus-Rinder sind meist einfarbig schwarz oder rot und von Natur aus hornlos. Sie haben einen kompakten, muskulösen Körperbau und ein ruhiges Temperament. Kühe wiegen etwa 500 bis 700 kg, während Bullen bis zu 1.200 kg erreichen können.
Die Fütterung erfolgt überwiegend über Weidegras, Heu und Silage. Angus-Rinder sind sehr gute Futterverwerter und kommen auch mit extensiven Bedingungen hervorragend zurecht. Diese naturnahe Ernährung trägt maßgeblich zu der besonders hohen Fleischqualität bei.
Angus-Rinder sind äußerst robust, anpassungsfähig und widerstandsfähig gegenüber verschiedensten Witterungsbedingungen. Sie besitzen eine gute Fruchtbarkeit und zeichnen sich durch unkomplizierte Geburten aus, was sie besonders für die Mutterkuhhaltung sehr attraktiv macht. Zudem reduziert ihre genetische Hornlosigkeit das Verletzungsrisiko innerhalb der Herde spürbar.
Die Rasse ist wie gemacht für die Mutterkuhhaltung. Die Kühe kümmern sich intensiv um ihren Nachwuchs; die Kälber werden mehrere Monate lang gesäugt und wachsen behütet im Herdenverband auf. Das Fleisch von Angus-Rindern ist weltweit für seine feine Marmorierung, seine Zartheit und den intensiven Geschmack bekannt.
Die Angus-Rinder stammen ursprünglich aus Schottland, wo sie bereits im 18. Jahrhundert gezüchtet wurden. Berühmt geworden ist die Rasse vor allem durch ihre herausragende Fleischqualität, weshalb sie sich weltweit als eine der bedeutendsten Fleischrinderrassen etabliert hat. Heute sind Angus-Rinder vor allem in der extensiven Weidehaltung stark verbreitet.